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Gemeinde-Projekt

5b vor dem Rathaus

Im Fach EWG haben wir viel über die verschiedenen Aufgaben der Gemeinde, die Aufgaben des (Ober-)Bürgermeisters, des Gemeinderats und des Jugendrats gelernt. Wir waren in verschiedene Gruppen aufgeteilt und haben in diesen Fragen erarbeitet, die wir bei unserer Exkursion bzw. bei den Besuchen im Unterricht gestellt haben.

Interview mit dem Bürgermeister

Am Mittwoch, den 12. November haben wir uns mit dem Bürgermeister Herr Wölfe getroffen. Als erstes haben wir dem Bürgermeister unsere Fragen gestellt. Er hat sie alle beantwortet. Herr Wöfle hat eine Frau und zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Herr Wölfle hat sich schon immer gerne eingemischt, darum wollte er Bürgermeister werden. Politisches interessiert ihn schon lange. Bevor er Bürgermeister geworden ist, war er Sozialarbeiter.
Herr Wölfle ist einer von sieben Bürgermeistern in Stuttgart. Sie sind sozusagen die Helfer von Herrn Kuhn. Seinen Beruf findet er stressig aber es macht ihm viel Spaß. Er fängt um halb neun an zu Arbeiten und geht erst um zwanzig Uhr nach Hause. Manchmal hat er 11 Besprechungen am Tag. Es hat uns im Rathaus sehr viel Spaß gemacht. Wir bedanken uns bei Herrn Wölfle.

Führung durch das Rathaus

Nach dem Interview mit Herr Wölfle erhielten wir von Frau Schliwofski eine Führung durch das Rathaus. Sie zeigte uns ein Panoramabild von der Stuttgarter Innenstadt und erklärte uns, dass der Rathausturm 60,5 m hoch ist. Die Stiftskirche hat aber den höchsten Turm, er ist einen Meter höher.  Das Rathaus wurde 1905 und 1953 erbaut. Im Krieg wurde das Rathaus beschädigt. Nach einer Weile wurde es wieder aufgebaut und der Turm wurde außen herum wieder neu gemacht. Im Rathausturm gibt es heute viele Bücher.
Im Stuttgarter Rathausturm gibt es auch Glockenspiele. Die schwerste Glocke wiegt ungefähr 90 kg. An Weihnachten spielen die Glockenspiele Weihnachtslieder. Im Februar gibt es vor dem Rathaus immer Kinderfasching.
Wir fuhren mit einem altmodischen Aufzug namens Paternoster. In diesem Aufzug gibt es keine Türen, deswegen musste man immer reinspringen. Das hat uns sehr gut gefallen. Wir danken Frau Schliwofski für die tolle Führung. Wir haben eine Menge gelernt.

Besuch der Gemeinderätin Rose von Stein

Am Freitag, den 21. November bekamen wir Besuch von Frau Rose von Stein. Wir hatten viele Fragen vorbereitet. Wir konnten Frau von Stein alle Fragen stellen und sie beantwortete sie geduldig. Wir haben viel gelernt und konnten Frau von Stein kennen lernen.
Im Stuttgarter Gemeinderat gibt es neun Parteien. Eine neue Partei gehört jetzt auch dazu und zwar die AfD. Frau Rose von Stein ist nicht bei einer Partei, sie ist bei den Freien Wählern. Früher war sie mal bei der FDP. Seit 2004 ist sie im Gemeinderat, also schon seit 10 Jahren. Im Stuttgarter Gemeinderat sind 60 Leute, es sind 30 Frauen und 30 Männer. So richtig wurde der Gemeinderat erst nach dem zweiten Weltkrieg gegründet. Für uns Kinder macht der Gemeinderat vieles z.B. Kindergärten, Ganztagsschulen, Spielplätze, Waldheimfreizeiten, Schwimmbäder, Büchereien oder neue Sachen in unserer Schule.
Die Leute im Gemeinderat erhalten kein Gehalt sondern eine Aufwandsentschädigung. Das ist aber nicht viel Geld. Bisher hat sich keine Frau mit Kopftuch für den Gemeinderat aufstellen lassen. Aber das können Frauen mit Kopftuch natürlich machen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Der Jugendrat bei der Klasse 5b

Am Donnerstag, den 27. November war der Jugendrat bei uns in der Schule. Es waren zwei Jugendliche, sie hießen Titia und Benedikt. Wir durften ihnen viele Fragen stellen, z.B. ob man Geld verdient oder ob es stressig ist. Die zwei Jugendräte berichteten von ihren Aufgaben und Plänen. Ein Plan war: Im Stuttgarter Westen einen Ort zu schaffen, wo sich Jugendliche in ihrer Freizeit aufhalten können. Der Jugendrat trifft sich meistens einmal im Monat, um seine Pläne zu besprechen. Wir fragten auch, wie viel sie verdienen. Sie antworteten, dass man pro Sitzung eine Aufwandsentschädigung von 7€ bekommt. Man muss sich aufstellen lassen, um in den Jugendrat zu kommen, dann wird man gewählt oder auch nicht. Wenn man es schafft, bleibt man zwei Jahre dort. Nach zwei Jahren gibt es eine neue Wahl. Wenn man sich aufstellen lassen will, muss man 14 Jahre alt sein und nicht älter als 19 Jahre alt. Man bekommt eine Woche vor der Sitzung eine Einladung. Wenn man dreimal unentschuldigt fehlt, fliegt man raus.
Wir haben viel Neues gelernt und es hat uns viel Spaß gemacht.